Neue Corona-Regeln für Bayern ab 11. Januar bis zunächst 31. Januar 2021:

Staatsregierung Leben mit Corona

Neue Corona-Regeln für Bayern ab 11. Januar bis zunächst 31. Januar 2021: 

 

 

 

 

Kontaktbeschränkungen

Künftig sind Treffen jenseits des eigenen Haushalts nur noch mit einer weiteren Person (auch Kinder) erlaubt. 

Familien und Nachbarn können jedoch die Kinderbetreuung ab Montag folgendermaßen organisieren: Es sind dann feste "Kontaktfamilien" möglich. Das heißt, dass Kinder (unter 14 Jahren) einer Familie regelmäßig zu einer fest gewählten weiteren Familie gebracht werden dürfen.

 

Bewegungseinschränkungen

Menschen aus Landkreisen mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern dürfen sich nur noch innerhalb eines Radius' von 15 Kilometern um ihre Gemeindegrenze bewegen. Ausnahmen gibt es nur bei triftigen Gründen - touristische Tagesausflüge zählen nicht dazu. Das Einkaufen, der Besuch von Verwandten und Lebenspartnern sowie der Arbeitsweg sind von der 15-Kilometer-Regel nicht betroffen.

 

Lockerung beim Einkaufen

Das Abholen zuvor bestellter Waren im Einzelhandel, sind ab Montag auch in Bayern erlaubt (click&collect). Unter strikter Wahrung von Schutz- und Hygienekonzepten (insbesondere gestaffelte Zeitfenster zur Abholung) sowie umfassender Verwendung von FFP2-Masken, dürfen sogenannte Click-and-collect- oder Call-and-collect-Leistungen – das heißt die Abholung online oder telefonisch bestellter Ware – angeboten werden.

 

Schulen und Kitas geschlossen –  Notbetreuung

Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und organisierte Spielgruppen für Kinder bleiben geschlossen. Eine Notbetreuung für alle Eltern, die ihre Kinder nicht selbst betreuen können, wird eingerichtet.

Die Schulen bleiben geschlossen, und bis 31. Januar gibt es keinen Präsenzunterricht. Distanzunterricht wird in allen Schulen und Jahrgangsstufen eingerichtet. Eine Notbetreuung wird für Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6 sowie für Schülerinnen und Schüler der Förderschulen und Kinder mit Behinderungen angeboten.

Wenn es das Infektionsgeschehen nach dem 31. Januar 2021 zulässt, wird eine Rückkehr zum Präsenzunterricht – nach Jahrgangsstufen gestaffelt – angestrebt. Die Faschingsferien gestrichen, um ausgefallenen Unterricht wieder aufzuholen, werden gestrichen.

 

Home-Office – Appell

Die Staatsregierung appelliert erneut an die Arbeitgeber, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um den Beschäftigten Homeoffice zu ermöglichen. Anträgen von Beschäftigten des Freistaats Bayern auf Homeoffice soll grundsätzlich entsprochen werden.

Betriebskantinen werden geschlossen, wo immer die Arbeitsabläufe es zulassen. Zulässig bleibt die Abgabe von mitnahmefähigen Speisen und Getränken ("to go"). Der Verzehr von Speisen vor Ort ist untersagt.

 

Reiserückkehrer

Für Einreisen aus Risikogebieten nach Deutschland gilt weiterhin die Zwei-Test-Strategie: Bei der Einreise muss ein Corona-Test vorgelegt werden. Dieser Test darf bei Einreise maximal 48 Stunden alt sein oder muss unmittelbar nach Einreise vorgenommen werden. Ein weiterer Test ist für die Verkürzung einer bestehenden Quarantäneverpflichtung am fünften Tag nach Einreise erforderlich.

 

Weiter nächtliche Ausgangssperre 

Die nächtliche Ausgangssperre gilt weiterhin . Von 21 bis 5 Uhr ist der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung untersagt. In dieser Zeit darf man sich nur aus streng festgelegten Gründen draußen aufhalten: wegen medizinischer Notfälle, der beruflichen Tätigkeit, der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts, der unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger, der Begleitung Sterbender, der Versorgung von Tieren oder "ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen".

 

Quelle: 

 

https://www.bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-6-januar-2021/?seite=28074

 

Weitere Informationen finden Sie auch auf: 

https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php

drucken nach oben